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Zur Auswahl stehen Versorgungs-Kompass, Stakeholder-Kompass, Hospitations-Kompass und Format-Kompass.

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    Hospitationen
    Dashboard
    Hospitation Alle Termine

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    Von der Beobachtung
    zur Evidenz
    Framework
    1. Beobachtung erfasst
    2. Muster abgeleitet
    3. Hypothese noch nicht erfasst
    4. Nächster Schritt noch nicht erfasst

    Von Beobachtung zum nächsten Schritt

    Aus einzelnen Situationen entstehen wiederkehrende Muster, daraus prüfbare Hypothesen und schließlich nachvollziehbare nächste Schritte für Produkt und Portfolio.

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    Beobachtungen
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    Muster
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    Hypothesen
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    Nächster Schritt
    01 Beobachtungen

    In gematik-Hospitationen ist Beobachtung ein qualitativer Zugang: reale Versorgung wird mit Ablauf und Beteiligten gesehen, knapp dokumentiert und erst danach eingeordnet.

    Qualitative Logik

    Beobachtung ergänzt Gespräche: Ablauf und Beteiligte werden direkt wahrgenommen. So wird sichtbar, wie Arbeit tatsächlich abläuft, wo Unterbrechungen entstehen und welche digitalen oder organisatorischen Wege genutzt werden.

    Beispielpfad

    Bei der Aufnahme fehlt ein aktueller Befund oder Medikationsplan. Die MFA sucht während des Termins in mehreren Systemen und ruft eine andere Praxis an. Der Fragebogen ordnet die Szene als Befund / Dokumentation, fehlende Information und Arbeitsfluss unterbrochen ein.

    Qualität

    Eine gute Beobachtung wird kurz, sachlich und ohne Bewertung festgehalten. Sie trennt Beschreibung und Deutung, bleibt datenschutzarm und ist über Codes wie Relevanz, Prozessphase, Problemtyp, Auswirkung und Beobachtungsart vergleichbar.

    Wissenschaftliche Grundlage Using observation to better understand the healthcare context Die Publikation zeigt, dass Beobachtungen reale Abläufe, Rollen und Kontext sichtbar machen. Sie begründet, warum Hospitationen neben Gesprächen eine belastbare qualitative Quelle sind. Weston, Krein & Harrod Qualitative Research in Medicine & Healthcare, 2021 Publikation öffnen
    02 Muster

    Ein Muster entsteht erst, wenn mehrere Beobachtungen vergleichbar nebeneinander liegen und ein wiederkehrender Zusammenhang sichtbar wird.

    Qualitative Logik

    Ähnliche Beobachtungen werden nebeneinander gelegt und über Fälle hinweg verglichen. Wiederholen sich gleiche Reibungen oder Umgehungen, wird ein möglicher Zusammenhang sichtbar. Dabei zählen auch Rollen, Prozessphasen, Ausnahmen und Kontext.

    Beispielpfad

    In mehreren Hospitationen fehlen Befunde bei Aufnahme oder Überweisung. Die gleichen Codes tauchen wieder auf: Befund / Dokumentation, fehlende Information, Unterbrechung des Arbeitsflusses.

    Qualität

    Ein gutes Muster behauptet nicht zu früh Ursache. Es beschreibt, was sich wiederholt, klärt seine Grenzen und hält fest, wann es nicht auftritt und welche Beobachtungen als Gegenbeispiele wichtig sind.

    Wissenschaftliche Grundlage Using the framework method for the analysis of qualitative data Die Publikation beschreibt, wie qualitative Daten systematisch nach Fällen und Themen geordnet werden. Das passt zur Musterbildung, weil Beobachtungen vergleichbar bleiben und trotzdem verdichtet werden. Gale, Heath, Cameron et al. BMC Medical Research Methodology, 2013 PDF öffnen
    03 Hypothesen

    Eine Hypothese übersetzt ein Muster in eine prüfbare Annahme. Sie beschreibt noch keine fertige Lösung.

    Qualitative Logik

    Die Deutung wird als Annahme transparent gemacht: Welche Ursache, Wirkung oder welcher Bedarf könnte hinter dem Muster stehen, und was müsste sich bei einer Verbesserung verändern?

    Beispielpfad

    Wenn Befunde bei Aufnahme nicht digital verfügbar sind, entstehen Rückfragen, Suchaufwand und Unterbrechungen. Eine bessere Verfügbarkeit könnte den Arbeitsfluss stabilisieren.

    Qualität

    Eine gute Hypothese ist prüfbar und offen für Widerlegung. Weitere Hospitationen, kurze Tests und Gegenbeispiele zeigen, ob sie bestätigt, verändert oder verworfen werden muss.

    Wissenschaftliche Grundlage Qualitative methods in implementation research Die Publikation erklärt, warum qualitative Forschung in der Implementierung die Warum- und Wie-Fragen klärt. Daraus können prüfbare Annahmen entstehen, ohne sofort eine Lösung festzulegen. Hamilton & Finley Psychiatry Research, 2019 Publikation öffnen
    04 Nächster Schritt

    Ein nächster Schritt wird belastbar, wenn Beobachtungen, Muster und geprüfte Hypothesen zusammen tragfähig genug sind, um das weitere Vorgehen zu begründen.

    Qualitative Logik

    Mehrere Quellen werden zusammengeführt: Beobachtungen, Codes, Zitate, Gegenbeispiele und Prüfungsergebnisse. So wird aus Einblicken belastbares Versorgungswissen.

    Beispielpfad

    Mehrere Hospitationen zeigen denselben Befund-Bruch, die Hypothese wird durch zusätzliche Gespräche oder kurze Tests gestützt und kann eine Produkt-, Prozess-, Roadmap- oder Portfolioentscheidung begründen.

    Qualität

    Ein nachvollziehbarer nächster Schritt macht Quellenstatus, Gegenbeispiele, Unsicherheit und Grenzen sichtbar. Er zeigt nicht nur, was beobachtet wurde, sondern auch, wie stark das weitere Vorgehen darauf beruhen darf.

    Wissenschaftliche Grundlage Direct observation methods: A practical guide Die Publikation zeigt, wie direkte Beobachtung in Gesundheitsforschung sauber geplant und dokumentiert wird. Sie stützt die Idee, aus mehreren geprüften Hinweisen tragfähige Entscheidungsgrundlagen zu bilden. Fix, Kim, Ruben & McCullough PEC Innovation, 2022 Publikation öffnen
    Kein Format ausgewählt Lege ein Format an oder nutze die Suche, um vorhandene Formate zu finden.
    0 von 0 Terminen
    Schritt 1 von 7 Hospitationskontext

    2 | Beobachtungen

    Konkrete Situationen so festhalten, dass sie später codiert, verglichen und als Signale für Muster und Evidenz genutzt werden können.

    3 | Beobachtung codieren

    Pro Beobachtung Codes für Muster- und Evidenzbildung auswählen.

    4 | Zitate und Bilder

    Optional Stimmen und visuelle Fundstücke zur Beobachtung ergänzen.

    5 | Produktbezug

    Einordnen, ob die Beobachtung ein konkretes Produkt oder eine digitale Infrastruktur betrifft.

    Produktbezug
    Ausgewählte Produkte
    Noch keine betroffenen Produkte ausgewählt.
    gematik-Anwendungen und Dienste

    6 | Interne Kommunikation

    Kurze Notizen festhalten, die Beobachtungen neutral teilbar machen und in Muster, Hypothesen oder Dokumentation einfließen können.

    Noch keine Notiz im Verlauf.

    7 | Muster, Hypothese, Evidenz

    Einordnen, ob die Beobachtung ein Muster stützt, eine Hypothese öffnet oder Evidenz stärkt.

    • Passt die Beobachtung zu einem vorhandenen Muster?
    • Welche Hypothese wird gestützt oder neu formuliert?
    • Welche zusätzliche Evidenz wäre für eine Entscheidung nötig?
    Ergebnisstufe
    1 / 7
    Verteilung

    Kontakte nach Sektor

    iDiese Statistik zeigt, aus welchen Versorgungsbereichen die Kontakte in der aktuellen Auswahl stammen. Die Zahl im Balken ist die Anzahl der Kontakte, der Prozentwert zeigt den Anteil an allen ausgewählten Kontakten.

    Prioritätsverteilung

    iDiese Statistik zeigt, wie viele Kontakte in der aktuellen Auswahl welcher Priorität zugeordnet sind. Die Zahl im Balken ist die Anzahl, der Prozentwert rechts ist der Anteil an der Auswahl.
    Regionale Verteilung

    Regionale Verteilung

    iDiese Heatmap zeigt, wie sich die Kontakte der aktuellen Auswahl auf die Bundesländer verteilen. Dunklere Flächen bedeuten: In diesem Bundesland liegt ein größerer Anteil der ausgewählten Kontakte.

    Kontakte nach Bundesland

    Sortiert nach Anzahl der Kontakte.

    Top Städte nach Kontakten

    Regionale Schwerpunkte der aktuellen Auswahl.

    i
    Reporting-Hinweise

    Unterrepräsentierte Bereiche

    Bereiche mit wenigen Kontakten in der aktuellen Auswahl.

    iDiese Hinweise zeigen Sektoren und Bundesländer, die im aktuellen Datenbestand nur schwach vertreten sind. Das ist eine Verteilungsbetrachtung und kein Abgleich mit externen Referenzwerten.

    Daten prüfen

    Die wichtigsten offenen Punkte in den Kontakten.

    Arbeitslisten

    Öffne eine Liste und ergänze die fehlenden Angaben Schritt für Schritt.

    Aktive Nutzer
    Teams
    Betreute Kontakte
    #Mitmachen · Konzept

    Registrierungsszenario

    Diese Ansicht zeigt beispielhaft, wie Eingänge aus einem später freigegebenen gematik-Prozess geprüft und mit Kontakten oder Organisationen verbunden werden könnten.

    Konzeptdemo öffnen
    Prozessanleitung

    Vom Eingang zum aktiven Netzwerkprofil

    Konzept · nicht produktiv

    Jeder Eingang bleibt zunächst vom Kontaktbestand getrennt. Erst nach Prüfung werden bestehende Daten ergänzt oder neue Datensätze angelegt. Unsichere Treffer werden nie automatisch zusammengeführt.

    1. 1Kurz anmeldenName und E-Mail genügen für den Start.
    2. 2E-Mail bestätigenDouble-Opt-in schützt vor Fremdanmeldungen.
    3. 3Profil ergänzenRolle, Einrichtung und Arbeitsumgebung erfassen.
    4. 4Prüfen & zuordnenDubletten klären, Kontakt und Organisation verknüpfen.
    5. 5Passend einladenNur geeignete Befragungen und Formate auswählen.

    Konzeptstatus: Die gezeigten Eingänge sind Beispieldaten. Der reale öffentliche Prozess liegt auf der gematik-Website; eine spätere technische Kopplung benötigt eine eigenständige fachliche, rechtliche und betriebliche Freigabe.

    0Neue Eingänge
    0Profile vollständig
    0Dubletten prüfen
    0#Mitmachen vorgemerkt

    Beispieleingänge

    Serverseitige Eingänge prüfen und nachvollziehbar bearbeiten.

    Beispieleingänge werden geladen.
    Noch keine Registrierungen geladen.