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Pflege und Suche der Versorgungskontakte.
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Zur Auswahl stehen Versorgungs-Kompass, Stakeholder-Kompass, Hospitations-Kompass und Format-Kompass.
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zur Evidenz Framework
- Beobachtung – erfasst
- Muster – abgeleitet
-
Hypothese – noch nicht erfasst
Von Beobachtung zum nächsten Schritt
Aus einzelnen Situationen entstehen wiederkehrende Muster, daraus prüfbare Hypothesen und schließlich nachvollziehbare nächste Schritte für Produkt und Portfolio.
01 Beobachtungen
In gematik-Hospitationen ist Beobachtung ein qualitativer Zugang: reale Versorgung wird mit Ablauf und Beteiligten gesehen, knapp dokumentiert und erst danach eingeordnet.
Beobachtung ergänzt Gespräche: Ablauf und Beteiligte werden direkt wahrgenommen. So wird sichtbar, wie Arbeit tatsächlich abläuft, wo Unterbrechungen entstehen und welche digitalen oder organisatorischen Wege genutzt werden.
Bei der Aufnahme fehlt ein aktueller Befund oder Medikationsplan. Die MFA sucht während des Termins in mehreren Systemen und ruft eine andere Praxis an. Der Fragebogen ordnet die Szene als Befund / Dokumentation, fehlende Information und Arbeitsfluss unterbrochen ein.
Eine gute Beobachtung wird kurz, sachlich und ohne Bewertung festgehalten. Sie trennt Beschreibung und Deutung, bleibt datenschutzarm und ist über Codes wie Relevanz, Prozessphase, Problemtyp, Auswirkung und Beobachtungsart vergleichbar.
02 Muster
Ein Muster entsteht erst, wenn mehrere Beobachtungen vergleichbar nebeneinander liegen und ein wiederkehrender Zusammenhang sichtbar wird.
Ähnliche Beobachtungen werden nebeneinander gelegt und über Fälle hinweg verglichen. Wiederholen sich gleiche Reibungen oder Umgehungen, wird ein möglicher Zusammenhang sichtbar. Dabei zählen auch Rollen, Prozessphasen, Ausnahmen und Kontext.
In mehreren Hospitationen fehlen Befunde bei Aufnahme oder Überweisung. Die gleichen Codes tauchen wieder auf: Befund / Dokumentation, fehlende Information, Unterbrechung des Arbeitsflusses.
Ein gutes Muster behauptet nicht zu früh Ursache. Es beschreibt, was sich wiederholt, klärt seine Grenzen und hält fest, wann es nicht auftritt und welche Beobachtungen als Gegenbeispiele wichtig sind.
03 Hypothesen
Eine Hypothese übersetzt ein Muster in eine prüfbare Annahme. Sie beschreibt noch keine fertige Lösung.
Die Deutung wird als Annahme transparent gemacht: Welche Ursache, Wirkung oder welcher Bedarf könnte hinter dem Muster stehen, und was müsste sich bei einer Verbesserung verändern?
Wenn Befunde bei Aufnahme nicht digital verfügbar sind, entstehen Rückfragen, Suchaufwand und Unterbrechungen. Eine bessere Verfügbarkeit könnte den Arbeitsfluss stabilisieren.
Eine gute Hypothese ist prüfbar und offen für Widerlegung. Weitere Hospitationen, kurze Tests und Gegenbeispiele zeigen, ob sie bestätigt, verändert oder verworfen werden muss.
04 Nächster Schritt
Ein nächster Schritt wird belastbar, wenn Beobachtungen, Muster und geprüfte Hypothesen zusammen tragfähig genug sind, um das weitere Vorgehen zu begründen.
Mehrere Quellen werden zusammengeführt: Beobachtungen, Codes, Zitate, Gegenbeispiele und Prüfungsergebnisse. So wird aus Einblicken belastbares Versorgungswissen.
Mehrere Hospitationen zeigen denselben Befund-Bruch, die Hypothese wird durch zusätzliche Gespräche oder kurze Tests gestützt und kann eine Produkt-, Prozess-, Roadmap- oder Portfolioentscheidung begründen.
Ein nachvollziehbarer nächster Schritt macht Quellenstatus, Gegenbeispiele, Unsicherheit und Grenzen sichtbar. Er zeigt nicht nur, was beobachtet wurde, sondern auch, wie stark das weitere Vorgehen darauf beruhen darf.
Prioritätsverteilung
Regionale Verteilung
Kontakte nach Bundesland
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Unterrepräsentierte Bereiche
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Datenqualität
Offene Datenpflege im Blick.
Daten prüfen
Die wichtigsten offenen Punkte in den Kontakten.
Arbeitslisten
Öffne eine Liste und ergänze die fehlenden Angaben Schritt für Schritt.
- Aktive Nutzer
- –
- Teams
- –
- Betreute Kontakte
- –
Registrierungsszenario
Diese Ansicht zeigt beispielhaft, wie Eingänge aus einem später freigegebenen gematik-Prozess geprüft und mit Kontakten oder Organisationen verbunden werden könnten.
Vom Eingang zum aktiven Netzwerkprofil
Jeder Eingang bleibt zunächst vom Kontaktbestand getrennt. Erst nach Prüfung werden bestehende Daten ergänzt oder neue Datensätze angelegt. Unsichere Treffer werden nie automatisch zusammengeführt.
- 1Kurz anmeldenName und E-Mail genügen für den Start.
- 2E-Mail bestätigenDouble-Opt-in schützt vor Fremdanmeldungen.
- 3Profil ergänzenRolle, Einrichtung und Arbeitsumgebung erfassen.
- 4Prüfen & zuordnenDubletten klären, Kontakt und Organisation verknüpfen.
- 5Passend einladenNur geeignete Befragungen und Formate auswählen.
Konzeptstatus: Die gezeigten Eingänge sind Beispieldaten. Der reale öffentliche Prozess liegt auf der gematik-Website; eine spätere technische Kopplung benötigt eine eigenständige fachliche, rechtliche und betriebliche Freigabe.
Beispieleingänge
Serverseitige Eingänge prüfen und nachvollziehbar bearbeiten.
Versorgungskontakte importieren
Kontakte aus CSV, Excel, Word oder PDF importieren.
Stakeholder-Import
Stakeholder-Organisationen und Kontakte aus CSV oder Excel übernehmen.
Kontakte tabellarisch erfassen
Mehrere Kontakte direkt in einer Tabelle erfassen und anlegen.
Importe prüfen
Vergangene Importe einsehen und Ergebnisse prüfen.
Abgeschlossene Importe
Hier erscheinen nur Importe, die wirklich abgeschlossen wurden. Abgebrochene Importentwürfe werden nicht angezeigt.